THG-Quote und Ladestrom: Wie Gewerbekunden ihren Fuhrpark elektrifizieren und zusätzliche Erlöse erzielen
  • 24.06.2026

THG-Quote und Ladestrom: Wie Gewerbekunden ihren Fuhrpark elektrifizieren und zusätzliche Erlöse erzielen

Die Elektrifizierung des Fuhrparks schont das Klima und senkt Betriebskosten. Erfahren Sie, wie Sie als Gewerbekunde über die THG-Quote und optimierten Ladestrom zusätzliche Erlöse generieren.

Die Mobilitätswende im Unternehmen: Warum sich Elektroflotten lohnen

Die Elektrifizierung des gewerblichen Fuhrparks ist längst kein reines Imagedenmahl mehr, sondern ein handfester wirtschaftlicher Vorteil. Unternehmen, die auf Elektrofahrzeuge (EVs) umsteigen, profitieren von deutlich geringeren Wartungskosten, steuerlichen Vorteilen wie der reduzierten Dienstwagenbesteuerung und einer spürbaren Senkung der CO2-Bilanz. Angesichts steigender CO2-Preise für fossile Brennstoffe wird der Wechsel zu grünem Ladestrom immer attraktiver. Um die Wirtschaftlichkeit weiter zu steigern, sollten Gewerbetreibende von Anfang an ein ganzheitliches Energiekonzept implementieren, das günstige Stromtarife und staatliche Fördergelder miteinander verknüpft.

Zusätzliche Erlöse durch die THG-Quote sichern

Ein entscheidender Hebel für die Rentabilität Ihrer Elektroflotte ist die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). Dieses gesetzliche Instrument verpflichtet Mineralölunternehmen, ihren CO2-Ausstoß zu senken. Da reine Elektrofahrzeuge als emissionsfrei gelten, erzeugen sie CO2-Einsparungen, die zertifiziert und an quotenpflichtige Unternehmen verkauft werden können. Als Gewerbekunde können Sie diese Quote für jedes zugelassene E-Fahrzeug in Ihrem Fuhrpark jährlich geltend machen und so mehrere hundert Euro Prämie pro Fahrzeug erzielen. Das gilt nicht nur für PKWs, sondern oft auch für elektrische Nutzfahrzeuge und Transporter.

Ladeinfrastruktur als Einnahmequelle: THG-Prämie für Wallboxen

Neben den Fahrzeugen selbst bietet auch die eigene Ladeinfrastruktur finanzielle Potenziale. Wenn Sie Ladesäulen auf Ihrem Betriebsgelände installieren und diese öffentlich zugänglich machen – beispielsweise für Kunden, Partner oder Besucher –, können Sie den dort geladenen Strom ebenfalls im Rahmen der THG-Quote anrechnen lassen. Der Gesetzgeber stuft öffentlich zugängliche Ladepunkte besonders vorteilhaft ein, sodass die Erlöse pro geladener Kilowattstunde die Betriebskosten der Ladeinfrastruktur massiv senken können. In Kombination mit einem maßgeschneiderten Gewerbestrom-Tarif von Schönberg Energy maximieren Sie so die Effizienz Ihres Fuhrparks.