Ab Herbst 2025 sorgt das neue Herkunftsregister für Gas und Wärme für maximale Transparenz. Erfahren Sie, wie Sie echten grünen Wasserstoff und nachhaltiges Biogas künftig zuverlässig erkennen und Greenwashing vermeiden.
Die Energiewende schreitet voran, und mit ihr steigt der Bedarf an transparenten Nachweisen für umweltfreundliche Energieträger. Ab Herbst 2025 wird das neue Herkunftsregister für Gas und Wärme (HkRGW) beim Umweltbundesamt eine zentrale Rolle einnehmen. Bisher war es für Verbraucherinnen und Verbraucher oft schwer nachzuvollziehen, ob das angebotene Biogas oder der beworbene grüne Wasserstoff tatsächlich aus nachhaltigen Quellen stammen. Mit dem neuen Register wird eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die für lückenlose Aufklärung und Nachweisbarkeit sorgt.
Das Prinzip hinter dem Herkunftsregister ist denkbar einfach, aber hochgradig effektiv: Für jede produzierte Megawattstunde an Gas oder Wärme aus erneuerbaren Quellen wird ein elektronischer Herkunftsnachweis (HKN) ausgestellt. Dieser Nachweis begleitet die Energie auf ihrem Weg vom Erzeuger über den Netzbetreiber und den Lieferanten bis hin zum Endverbraucher. Sobald die Energie verbraucht wird, wird der entsprechende Nachweis im Register entwertet. Dies verhindert eine doppelte Vermarktung und garantiert, dass die grüne Eigenschaft eines Gases nur einmalig verkauft werden kann.
Für private Haushalte bringt das neue Register ab Herbst 2025 spürbare Vorteile. Beim Abschluss eines Gastarifs können Sie sich künftig darauf verlassen, dass „Öko“ auch wirklich Öko ist. Das Register schützt wirksam vor sogenanntem Greenwashing, da Gasanbieter die Herkunft ihrer Produkte nun offiziell belegen müssen. Ob regional erzeugtes Biomethan oder importierter grüner Wasserstoff – die genaue Herkunft und die Produktionsart werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Dies erleichtert eine bewusste Kaufentscheidung für echten Klimaschutz im eigenen Zuhause.